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Start Wintersport Berichte Kinderskikurs 2012

6. Januar Unterjoch

2 Busse über 130 Personen. Wir sind mal wieder bis auf den letzten Platz ausgebucht und unterwegs ins Unterjoch. Leider ist das Wetter nicht so toll. Es schneit heftig - dazu weht uns Sturmtief „Andrea“ Schnee- und Eiskristalle mitten ins Gesicht. Die Kiddies kämpfen sich tapfer durch den tiefen Neuschnee. Einige Erwachsene halten nicht so lange durch und halten es lieber mit dem Einkehrschwung. Trotz der widrigen Verhältnisse haben wir viel Spaß. Endlich ist der Winter da! Einige Ski verschwinden im Tiefschnee und müssen mühevoll gesucht und ausgegraben werden. Ein Ski bleibt verschwunden. Den müssen unsere Bergsteiger im Sommer suchen gehen.

 

7. Januar Zöblen/Schattwald.

Das Sturmtief Andrea von gestern gibt heute nochmal richtig Gas. Es ist schon fast ein Orkan. Der Sessellift kommt richtig ins schaukeln und bleibt immer mal wieder stehen um die stärksten Böen abzuwarten. Die kleinen Kinder bekommen richtig Angst und wollen nur noch den Schlepplift im Tal fahren. Die größeren Kiddies dagegen genießen den frischen Tiefschnee! Am Nachmittag schließt der Sessellift in Schattwald wegen dem Sturm – Peter hat mit seiner Gruppe Pech und erreicht den Verbindungslift nach Zöblen nicht mehr. Er muss in Schattwald auf unseren Bus warten.

 

14. Januar Thalkirchdorf

Ein richtiges Wintermärchen Sonnenschein, Neuschnee und wenig los, – also beste Bedingungen auf der Piste! Aber halt – wieso Piste? Die meisten unserer Kiddies habe ich neben der Piste und im Wald im Tiefschnee gesehen. Das wird ja ein richtiger Freeridekurs!

 

21. Januar Ofterschwang

Es schneit und schneit und schneit – so heftig, dass wir den letzten Berg zum Lift in Ofterschwang nicht hochkommen. Unsere Busfahrer Roland und Georg müssen Schneeketten auflegen. Trotzdem stehen wir pünktlich um 9:30 Uhr am Lift. Die Pisten sind nicht präpariert. Wir fahren nur im Tiefschnee. Die Kleinen kämpfen sich mühevoll durch die hohen Schneeberge. Der Schnee ist bei +2 Grad sehr feucht und geht im Tal bereits in Regen über. Die Skibrille beschlägt, wir fahren praktisch im Blindflug. Nebel, Wind - am Gipfel fast orkanartig. Bis zur Mittagspause sind die meisten patschnass. Also so richtig Spaß macht das heute nicht.

 

22. Januar Thalkirchdorf Vereinsmeisterschaft

Die Wettervorhersagen für heute waren nicht wirklich besser und haben sich leider auch bestätigt. In Thalkirchdorf regnet es Bindfäden. Die meisten wollen gar nicht aus dem Bus aussteigen. Nach kurzer Beratung fällt die Entscheidung – Wir starten das Rennen trotzdem! Alle helfen fleißig mit um das Rennen möglichst schnell hinter uns zu bringen. Doch plötzlich hört der Regen auf und um 11 Uhr können die Kleinsten an den Start gehen. Das Wetter hält, die Piste hält auch und so langsam steigt die Spannung. Wer wird wohl Vereinsmeisterin 2012? Sarah Keil legt mit 48,31 sec schon mal eine ordentliche Zeit vor. Sie wird Schülerbeste! Babsi fährt mit Zwischenbestzeit am vorletzten Tor vorbei und scheidet aus. Sonja übernimmt die Führung mit 47,01sec. Anke kann die Zeit nochmal toppen und geht mit 46,14 in Führung. Doch die Entscheidung fällt erst mit der letzten Läuferin. Amelie holt sich mit 44,24 sec den Titel. Bei den Männern geht es in umgekehrter Reihenfolge. Ralph stürzt nach sagenhaften 38,56 sec ins Ziel. Wird noch jemand an seine Zeit herankommen? Philipp und Jakob scheitern mit 44,27 und 43,35 sec. Die letzte Hoffnung ruht noch auf Patrick und Felix. Patrick fährt die zweitschnellste Zeit (42,18sec) und wird Jugendbester. Felix als letzter Läufer hat mit 43,06 auch keine Chance mehr. So ist Ralph einmal mehr alter und neuer Vereinsmeister

 

Was sonst noch passiert ist:

Fundsachen: Dieses Jahr sind die meisten Sachen im Erwachsenenbus liegen geblieben. Vielleicht vermisst ja jemand noch etwas. Die Fundliste: 1 Skisack, 2 Mützen, 1 Stirnband, 1 Paar Skisocken Gr. 43-46; 1 Stirnlampe und Handschuhe, Handschuhe und nochmals Handschuhe, einzelne, Paare in allen Größen und Farben.

Zum Schluss noch ein paar Kindersprüche:

„Ich werde mal kein Skilehrer – Ich falle so oft, da habe ich nicht genug Geld um den Kindern jedes Mal eine Cola zu spendieren“

„Dass der Ralph nicht hinfällt, macht mir gar nichts. Ich habe mein eigenes Cola“

„Es tut mir leid, dass ich aus dem Lift gefallen bin. Bist du jetzt böse auf mich?“

„Kann ich im Bus bitte neben einem Skilehrer sitzen? Die anderen Kinder stinken so!“

 

Berg Frei!

Axel Schimanski

 

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