www.naturfreunde-gersthofen.de

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Start Bergsteigen Berichte
Berichte der FG Bergsteigen

Schneeschuhtour auf die Baumgartenschneid

Am 10. März stand die letzte Schneeschuhtour der Saison 2011/12 auf dem Programm. Ziel war die Baumgartenschneid (1448 m), ein schöner Gipfel in der Nähe des Tegernsees. Insgesamt 10 NaturFreunde aus den Ortsgruppen Lechhausen und Gersthofen fuhren bei herrlichem Wetter nach Tegernsee. Der Aufstieg verlief zunächst gemächlich ansteigend durch das Alpbachtal hinauf zum sog. Sagfleckl. Von hier wurde der Weg zunehmend steiler, und schließlich mussten sogar die Schneeschuhe auf den Rucksack geschnallt werden. Nach dem letzten Steilaufschwung ging es aus dem schattigen Wald hinaus auf die Wiesen der Baumgartenalm, und die Wanderer wurden von strahlendem Sonnenschein begrüßt. Nach einer kurzen Rast wurden die letzten Meter hinauf zum Gipfel bestiegen, von wo man einen herrlichen Blick hinunter zum Tegernsee und auf die umliegenden Berge hatte. Der Abstieg verlief zuerst flacher, dann steiler werdend vorbei an dem schön gelegenen Kirchlein des Riedersteins zum bewirtschafteten Berggasthaus Galaun. Auf der Sonnenterrasse wurde ausgiebig Pause gemacht, bevor es die letzten Meter hinunter nach Tegernsee ging. Diese letzte Tour war nochmals ein gelungener Abschluss einer insgesamt durchwachsenen Schneeschuhtoursaison.

 

Schneeschuhtour auf den Fockenstein (1564m)

Nachdem die ersten beiden Schneeschuhtouren wetterbedingt abgesagt wurden, war die Tour auf den Fockenstein praktisch das Saisonopening. Insgesamt 7 Teilnehmer und zwei Hunde trafen sich um 6.30 Uhr um nach Bad Wiessee am Tegernsee zu fahren.

Um kurz nach 9 Uhr ging es bei minus 15°C zunächst sehr steil entlang der Skipiste hinauf. Dann ging es in den verschneiten Wald, und der landschaftlich schöne Teil begann. Vorbei an der Waxelmoosalm, wo wir eine kurze Teepause einlegten, wanderten wir mäßig steil hinauf zur bewirtschafteten Auer-Alm. Zu fünft gingen wir weiter zum Gipfel des Fockenstein. Da der beschriebene Weg über den Ostgrat schwer zu finden war, wählten wir die längere Variante vorbei an den Neuhüttenalmen. Inzwischen war der Himmel strahlend blau, und zusammen mit der tief verschneiten Winterlandschaft kamen wir uns wie im Märchenwald vor. Kurz vor dem Gipfel wurde es nochmals sehr steil, und nach ca. 3 Stunden standen wir auf dem höchsten Punkt. Kurz ein Gipfelfoto, und dann ging es zurück zur Aueralm, wo wir uns aufwärmten. Als Abstieg wählten wir den Winterwanderweg durch das Söllbachtal hinunter nach Bad Wiessee. Obwohl jetzt der Nebel die Sonne verdeckte, ging eine herrliche Tour durch eine tief verschneite Landschaft zu Ende.

Berg Frei!

Dieter Ortner

 

3-Tages-Bergtour Jubiläumsgrat

Ein echter Klassiker stand im Juli 2011 auf dem Programm der Gersthofer Natur Freunde. Am 08.07. um 7.00 Uhr trafen sich 5 Bergfreunde um nach Ehrwald zu fahren. Von hier aus sollte es auf die Zugspitze gehen, und am nächsten Tag der bekannte Jubiläumsgrat bestiegen werden. Diese Tour gehört zu den spektakulärsten Gratüberschreitungen der Ostalpen. Der mehr als 5 km lange Grat zieht von der Zugspitze hinüber bis zur Alpspitze. Die reinen Klettermeter betragen über 8 km. Ganz nebenbei besteigt man noch mehrere Gipfel: die innere- (2741m), mittlere- (2743m) und äußere- (2720m) Höllensteinspitzen und die Volkarspitze (2618m); normalerweise auch noch die Alpspitze (2628m), die wir aber rechts liegen ließen, und über das Matheisental hinunter zur Höllentalangerhütte abstiegen.

Nachdem es die ganze Hinfahrt regnete, hat es rechtzeitig an der Talstation der Ehrwalder Zugspitzbahn aufgehört, und wir konnten trocken, und teilweise sogar mit Sonnenschein, zum Gipfel von Deutschlands höchstem Berg, der Zugspitze , aufsteigen. Das waren immerhin 1700 Höhenmeter, für die wir etwas mehr als 4 Stunden brauchten. Im oberen Teil hat dieser Anstieg Klettersteigcharakter. Nach einer gewittrigen Nacht im Münchner Haus, gingen wir am folgenden Tag um 7.00 Uhr los. Der Wetterdienst gleich nebenan sagte zunächst gutes Wetter voraus, bevor am Nachmittag Gewitterwolken aufziehen sollten. Wir waren optimistisch und wagten das Abenteuer. Zunächst kamen wir gut voran, und nach 3 Stunden standen wir auf dem Gipfel der Inneren Höllentalspitze. Von jetzt an zog sich der Weiterweg ganz schön in die Länge. Nach steilen Abstiegen folgten ebenso steile Anstiege. So ging es, immer extrem ausgesetzt und sehr oft ohne Sicherungen, weiter zur Volkarspitze. Die ist nach einem Bergsturz nur noch über einen schweren Klettersteig (D) zu erreichen.  Der Hochblassen wird nordseitig umgangen, und nach über 8 Stunden standen wir in der Grieskarscharte. Von hier stiegen wir steil über einen Klettersteig hinunter ins Matheisental. Inzwischen hatten wir schon ziemliche Oberschenkelprobleme, sodass uns die 1000 Höhenmeter Abstieg endlos vorkamen. Nach weiteren 3 Stunden, kurz bevor es regnete, kamen wir an der Höllentalangerhütte an. Nachdem wir unseren Flüssigkeitsverlust ausgeglichen hatten, fielen wir müde ins gemütliche Lager. Um 5 Uhr morgens gab es ein heftiges Gewitter. Glück gehabt! Beim Aufstehen hatten wir strahlend blauen Himmel, und durch den nächtlichen Starkregen eine sehr nasse Durchquerung der Höllentalklamm. Von Hammersbach ließen wir uns abschließend mit dem Taxi zurück nach Ehrwald bringen.

Eine unvergessliche und sehr anstrengende Tour fand ihren perfekten Abschluss!

Berg Frei!

 

Dieter Ortner

<<Bilder>>

 

Kinderalpinausbildung am Kemptner Naturfreundehaus

Vom 17.-19. Juni 2011 war es wieder soweit! Die Kinderalpinausbildung am NaturFreundehaus der Ortsgruppe Kempten fand statt. Obwohl bezirksweit ausgeschrieben waren nur Kinder aus Gersthofen dabei. Aber was heißt hier nur? Gersthofen gehört schließlich auch zum Bezirk Schwaben. Insgesamt waren wir zu Zwölft: Neben den Kindern Sonja, Simon, Jenny, Philipp, Lena, Jonas, Emely und Alina sind als Betreuer die beiden Florian’s, Fiona und ich dabei gewesen. Am Freitag um 8.00 Uhr ging’s los. Wir fuhren zum Grossen Alpsee, und kauften uns ein sog. Kombiticket (Bergfahrt mit dem Sessellift, Klettergarten und Sommerrodeln). Nach der Auffahrt gingen wir zunächst die paar Meter hinüber zum Klettergarten Bärenfalle; der größte in Bayern. Nach einer Sicherheitseinweisung konnten wir ca. 3 Stunden die verschiedenen Parcours machen. Jeder wie er Lust und Laune hatte. Das Wetter war perfekt, und so hatten alle einen riesen Spaß. Der 1 ½ stündige Aufstieg war dann ganz schön anstrengend, weil die Sonne runter brannte, und die Rücksäcke doch ungewohnt schwer waren. Am NaturFreundehaus angekommen, wurden wir gleich von der Wirtin Sonja begrüßt. Am Abend fing es dann zu regnen an, und hörte erst wieder nach 24 Stunden auf. Doch der Tag ging mit abwechselnden Spielen, Lerneinlagen und Essen recht schnell vorbei, und nach dem Abendessen (Schinkennudeln) konnten wir (außer den drei Jungs!) sogar noch eine kleine Runde drehen, weil es endlich mal nicht mehr regnete. Am Sonntag machten wir noch einen kleinen Test, um zu sehen ob etwas vom Gelernten hängen geblieben ist, und gingen dann bei wechselhaftem Wetter hinunter zur Rodelbahn, die hier Alpen-Coaster heißt. Zum Glück kam die Sonne raus, sodass wir die längste Sommerrodelbahn Deutschlands trocken genießen konnten.

Insgesamt war es ein tolles Wochenende mit einer tollen Gruppe, die gut miteinander harmonierte. Nur das Einschlafen müssen wir noch etwas üben!

 

Berg Frei!

 

Dieter Ortner

 



Kalender

Mai 2012
Mo Di Mi Do Fr Sa So
30 1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31 1 2 3

Die nächsten Termine

So Mai 20 - 00:00
Familiengottesdienst des Landvolks Lützelburg
Di Mai 22 @18:00 - 21:00
Dienstagsradler
Mi Mai 23 @17:30 - 20:00
Faustballtraining
Mi Mai 23 @19:30 - 21:00
Skigymnastik
Sa Mai 26 @09:00 - 15:00
Arbeitstour